Korsika Abenteuer und Trailrunning Teil 5

26.07.2026 neuen Stützpunkt bezogen

Am heutigen Dienstag sind wir mit unserem Basislager ins Restonica Valley nach Corte umgezogen. Dort werden wir jetzt bis zum 30.7.2016 verbleiben und uns hier im Gebirge bewegen.
Der Campingplatz "Restonica" hat zwar nur zwei Sterne, ist aber super zentral gelegen. Hiervon lässt sich die Stadt Corte in fünf Fußminuten erreichen, so braucht man nicht alles mit dem Auto erledigen. Was ich aber auf jedenfall erwähnen muss, auf diesem Campingplatz gibt es die besten und wärmsten Duschen die ich bis jetzt auf Korsika erleben durfte. Des Weiteren stehen die Zelte gleich am Fluss Restonica, das hat den Vorteil wenn man Kinder dabei hat. Diese können dort schön spielen.

Erkundung der Stadt Corte

Corte ist die "heimliche Hauptstadt" von Korsika, sie besitzt absoluten Charme in mitten der Berge.
Eigentlich ist die Stadt selbst auf einem Berg gebaut, hoch über ihr thront die schöne Zitadelle. Von Corte aus starten viele Freizeitaktivitäten um den Sportarten:
  • Klettern 
  • Bergsteigen
  • Canyoning
  • Wandern
nachzugehen.

27.07.2016 Restonica Valley

Am heutigen Morgen nach einem ausgedehnten Frühstück packten wir unsere Sachen und machen uns auf in das Restonica Valley , zum dortigen "Lac di Melu".  Hierbei handelt es sich um einen auf 1711 Meter hoch gelegenen Gebirgssee. 
Von unserem Campingplatz aus fuhren wir circa 50 Minuten durch das Restonica Valley, immer der Straße am gleichnamigen Fluss entlang. Am Ende dieser, parkten wir das Auto und begannen mit dem Aufstieg.
Diese Tour weißt 500 Höhenmeter und eine Länge von circa 6 km auf. Wir waren zwei Erwachsene mit Kind und ich muss sagen meine Tochter hat diese Aufgabe bravourös gemeistert hat!
Jene Tour zählt zu den absoluten Toptouren die man auf Korsika einfach machen sollte, da sie vom Panorama sowie der Tourführung einfach unschlagbar ist. Hier bei folge ich absolut der Empfehlung in den Reiseführern.
Als meine Frau meine Tochter am See ein ausgiebiges Bad nahmen, machte ich mich auf zum angrenzenden Gipfel des 2052 Meter hohen "Bocca a Soglia". Dies waren noch einmal 600 Höhenmeter im Aufstieg und 600 Höhenmeter im Abstieg. 
Am Abend nach der Tour als wir wieder zurück zum Campingplatz kamen, musste ich doch feststellen das die Sonne einen meiner Airtubes von meinem aufblasbaren Zelt zerstört hatte. Jedenfalls war der hintere Teil des Zeltes eingefallen. Also hieß es jetzt nicht ausruhen sondern auf Lochsuche zu gehen unm das Ganze schnellstmöglich wieder zu reparieren.
Zum Glück war ja gleich an unserem Campingplatz mein Freund der Fluss, der mir bei der Fehlersuche ordentlich unter die Arme gegriffen hat. Nach einiger Zeit konnte ich das Loch lokalisieren und schlussendlich wieder schließen. Jedoch musste ich in der folgenden Nacht feststellen das die Undichtigkeit nicht zu 100 % geschlossen werden konnte und so musste ich den Airtube austauschen und erst mal provisorisch durch eine Carbonzeltstange ersetzen.

28.07.2016 hoch oben in den Bäumen

Nachdem ich am Morgen nach Ajaccio zum dortigen Sportausrüster "Decathlon" gefahren bin um einen Ersatz- Airtube zu besorgen, war ich gegen 11:00 Uhr wieder in Corte zurück. Danach machten wir uns auf in den Hochseilgarten "Vizzavona Parc Aventure" am Col de Vizzavona. Jener Kletterpark liegt circa 35 Autominuten in südlicher Richtung von Corte entfernt. 
Meine Mädels haben sichtlich Spaß und so vergnügten wir uns den gesamten Nachmittag in den Wipfeln der Bäume und absolvierten einen Parcours nach dem anderen. Ich muss sagen ich habe schon sehr viele Kletter- und Hochseilgärten gesehen, jedoch selten einen Hochseilgarten mit einem so hohen Sicherheitsstandard! Desweiteren gilt das hohe Engagement des Personals im "Vizzavona ParcAventure" zu erwähnen! Ich möchte diesem Park ein ganz großes Lob aussprechen und kann ihn nur weiter empfehlen! Gegen 18:30 Uhr machten wir uns dann wieder auf dem Nachhauseweg Richtung Corte, in unser Basislager.

29.07.2016

Am heutigen Tag absolvierte ich nochmal eine Trainingseinheit im steilen Gelände. Ich wollte die Zeit im Gebirge nutzen, da wir morgen die Zelte wieder abbrechen werden und nach "Bastia" weiterfahren.

Der Trail hatte eine Länge von knapp 8 km mit leckeren 725 Höhenmeter im Aufstieg und das selbe wieder im Abstieg! Langsam merke ich dass meine Knochen müde werden! Ich werde mich jetzt dann noch mal zwei Tage im flachen Gelände Vergnügen und dann braucht mein Körper erst mal etwas Ruhe!

Es würde mich freuen wenn du mein Abenteuer für einen guten Zweck unterstützen würdest:
Ich lasse zusammen mit meiner Familie noch die letzten Tage in Bastia an der Küstenlinie ausklingen und melde mich dann wieder aus Deutschland!

Bis dahin liebe Grüße

Euer Sebastian