Garmin Fenix 5X Produkttest

Garmin Fenix 5x der Test

Garmin fenix 5X – der neue Star unter den Multisport-GPS-Uhren! Und Stars kosten Geld. Für die fenix 5X Saphir sind immerhin 749,99 Euro hinzulegen – Minimum! Dafür erhält der Käufer aber auch ein Leistungsspektrum, das seinesgleichen sucht!

Herzfrequenzsensor am Handgelenk, Firstbeat-Trainingsanalyse, topografische Karten, Navigation, Strava Live-Segmente, Smartphone-Konnektivität, Aktivitätstracking, GroupTrack, Kompass, Höhenmesser, Bluetooth, Wi-Fi, USB, GPS & GLONASS, Farbdisplay, Saphirglas, Wechselarmbänder … die Liste ließe sich unendlich fortführen!

Die 5X wird von Garmin in zwei Varianten angeboten. Die eine kostet 749,99 Euro, die andere 899,99 Euro (UVP). Was ist der Unterschied? Einzig und allein der Lieferumfang. Bei der teuersten Variante liegt noch ein Metallarmband in der Verkaufsverpackung. Das sorgt für einen Rolex-Look, hat aber einen Nachteil. Das Gesamtgewicht steigt von 97 g auf knackige 202 g.

Zur fenix 5X gibt es noch Alternativen – und zwar die fenix 5 und die fenix 5S. Beide Modelle gibt es in je zwei Variationen: mit Mineralglas oder mit Saphirglas sowie Wi-Fi Schnittstelle. Wie unterscheiden sie sich von der 5X? Kurz und knapp: keine topografischen Karten und damit auch weniger Navigationsfunktionen, bei Größe und Gewicht, den Akkulaufzeiten und natürlich bei den Preisen.

Die fenix 5 und fenix 5S fallen kleiner und leichter aus – insbesondere die 5S ist somit ein Kandidat für zarte Handgelenke:

• fenix 5X: 51 x 51 x 17,5 mm, 97 g

• fenix 5: 47 x 47 x 15,5 mm, 85 g

• fenix 5S: 42 x 42 x 14,5 mm, 67 g

Die Verkaufspreise (UVP) liegen bei jeweils 599,99 Euro bzw. 699,99 Euro (mit Saphirglas). Der Preisunterschied zur fenix 5X ist mit 50.- Euro also gar nicht einmal so riesig …

Aber es geht noch anders. Wer in der fenix Familie bleiben möchte und auf Herzfrequenzmessung am Handgelenk Wert legt, kann sich auch die fenix 3 HR anschauen, die es schon für 390.- Euro gibt (UVP: 599,99 Euro).

Garmin fenix 5X Test – Bedienung, Konfiguration

Bedient wird die äußerst robust wirkende und bis 10 ATM wasserdichte fenix 5X über fünf Tasten, die beim drücken etwas Nachdruck erfordern. Auf einen Touchscreen – wie ihn z.B. Suunto bei der Spartan eingeführt hat – verzichtet Garmin weiterhin. Macht nichts! Schließlich hat Garmin bei dem fenix 3 Nachfolger kräftig am Menü geschraubt.

Die Benutzerführung erscheint übersichtlicher und logischer, der Zugriff auf wichtige Funktionen erfolgt jetzt direkter. Wie bisher wird mit Hilfe der Taste oben rechts sowie der Up oder Down Taste die gewünschte Aktivität ausgewählt – jetzt führt zusätzlich ein längerer Druck auf die Up Taste direkt zu den Einstellungen der jeweiligen  Aktivität, zum Navigationsmenü und anderen wichtigen Funktionen. 

Ebenso fein: Kleine Icons am Bildschirm erleichtern die Konfiguration der Trainingsseiten, ein längeres Drücken der Light Taste führt zu einem hilfreichen Steuerungsmenü (oder besser: Schnellzugriffmenü), auch das Zoomen bzw.  Verschieben der Karte wird durch die optimierte Benutzerführung deutlich erleichtert.

 

Das Setup der fenix 5X benötigt einiges an Zeit, insbesondere für Garmin bzw. fenix Novizen. Die immense Anzahl an Funktionen hat halt seinen Preis!

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Top 20 Platzierung beim Heldentrail in Suhl +++Der Rennbericht+++

Heldentrail 64,9km 2500+HM

Am Freitag den 08.09.2017 führ ich zusammen mit einem Laufkollegen nach Suhl zur Primäre des 1. Südthüringen Trails. Wir kamen dort am Nachmittag an und ich durfte eine herzliche und familiäre Atmosphäre erfahren. Um 15:00 Uhr startete die Ausgabe der Startnummern und die Übergabe des GPS- Transponders. alles verlief reibungslos und war äußerst professionell organisiert. Danach packte ich meine Ausrüstung für den morgigen Renntag. Um 18:00 Uhr begann dass Steckenbriefing und um 19:00 wurde der Abend noch mit einem Vortrag von Extremsportler Stefan Schlett. Abgerundet. Gegen 21:30 Uhr ging ich schlafen denn um 04:00 sollte der Wecker schon wieder klingeln.

Als der Wecker am Samstag morgen klingelte, hieß es sofort aufstehen , frühstücken, und danach rein in die Wettkampfklamotten. Hierzu möchte ich noch erwähnen, das ich neue Kleidung vom Laufladen Erfurt der Marke HokaOneOne erhalten habe, die sich als extrem genial im Tragekomfort und Handling herausgestellt haben!

Um 05:00 Uhr fiel dann der Startschuss zur Primäre des 64,9 Kilometer langen und mit 2500 +HM gespickten Heldentrails. Hierzu möchte ich die Streckenführung besonders loben. Es war eine Strecke die alles in sich trug was das Trailherz begehrt. Feinste Trails, Schotterwege technische Up-/ Downhills, Wald, Wiese, Fels.

Hiebei sollten die deutschen Mittelgebirge nicht unterschätzt werden. Weiterhin war die Streckenmarkierung lückenlos vorhanden, so dass man sich den GPX- Track auf der UHR sparen kann. Genauso die Verpflegungsstellen mit äußerst freundlichen und hilfsbereiten Helfern sowie dem  abwechslungsreichen Nahrungsangebot gebührt mein Dank . Den einzigen Verbesserungsvorschlag für die Verpflegungsstellen den ich habe, ist: "Wenn das Wetter kalt und regnerisch ist, dann kommt Brühe und warmer Tee bei den Läufern extrem gut an"! 

genau mein rennen...

Ich ging zu Anfang relativ verhalten ins Rennen weil ich erst einmal sehen wollte wie sich meine Beine so anfühlen würden. Das Wetter war ideal, 17°C nicht zu warm und nicht zu kalt. Nach 8,5km kam ich an der ersten Verpflegungsstelle an, stellte fest, dass sich meine Beine und mein Körper sehr gut anfühlten und ab dem Zeitpunkt wusste ich das es ein guter Tag werden könnte. Aber Achtung, nicht größenwahnsinnig werden, denn bei längeren Distanzen kann alles passieren. Ich lief mein Rennen und konnte so auch bis dato 2 Athleten überholen, wusste aber das sich noch eine Gruppe vor mir befand. Bei Kilometer 38,6 am Verpflegungspunkt Nr.4 befragte ich die Helfer wie weit ich vom nächsten Läufer entfernt sei und mir wurden zwei Minuten genannt. Das motivierte mich, nach kurzer Zeit hatte ich diesen auch eingeholt und konnte nach der folgenden Steigung im Downhill vorbeiziehen. Es begann zu regnen, genau mein  Wetter dachte ich mir! Dann erreichte ich weitere 8,5km später nach 47,5km den Start-/Zielbereich als nächste Verpflegungsstelle. Jetzt hieß es noch 17km zu absolvierten. hier konnte ich noch weitere 3 Athleten kurz nach der Verpflegungsstelle Nr.5 überholen. Ich hatte mein absolutes Runners High, dennoch dachte ich mir, jetzt bloß nicht platzen! Die letzten 17 Kilometer hatten es wirklich noch einmal in sich, steile technische Anstiege und rutschig, schlammige Downhills, bis es dann die letzten 1,5 Kilometer in den Start-/ Zielbereich ging.

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Restonica Trail Korsika 08.07.2017 der Rennbericht

Tavignanu Trail Corte Korsika

Registrierung

Ich kam am 06.08.2017 nach Corte, der heimlichen Hauptstadt Korsikas mit meiner Familie an. Nachdem wir unser Zelt auf dem Campingplatz Restonica den ich sehr empfehlen kann (kultur, günstig, zentrumsnah und sauber) aufgebaut hatten, machten wir uns auf in das den Casino Supermarkt zu Registrierung und zum Check der Pflichtausrüstung. Hierbei gilt es zu erwähnen, das zum Start bei dieser Veranstaltung ein Medizinisches Zertifikat zur gesundheitlichen Eignung nötig ist. Dies hatte ich ja bereits nach meinem Ausscheiden aus dem GR20 nach der Regeneration beim Arzt in Korsika (Bastia) machen lassen. Kosten 25 Euro. Registrierung und Kontrolle der Pflichtausrüstung ging ohne Probleme und lange Wartezeiten von statten. Dieser Part war schon einmal sehr gut Organisiert. Am Samstag den 08.07.2017 startet der Tavignanu Trail über 33 Kilometer um 06:30 Uhr auf dem Marktplatz in Corte.

die strecke

Zu Korsika und der Strecke möchte ich ganz kurz ein paar Worte verlieren. Wer noch nicht auf Korsika war und vielleicht mit dem Gedanken spielt dort am Wettkampf teilzunehmen, dem empfehle ich folgendes: "Lieber tief stapeln, als mega auf die Fresse fallen!" Es gibt dort Folgende Stecken zur Auswahl: 15km 630Hm+/33km 2600Hm+/69km 4000Hm+/110km 7200Hm+. Die Strecken und das Gelände und das Klima ist in keinem Fall zu Vergleichen mit selbigen in den Alpen. Ich sage nur vieles was ich schon gesehen habe ist dagegen Kindergeburtstag. Es ist heiß und hart! Aber super schön!

Der start

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Finanzielle Unterstützung für "Gemeinsam Perspektive schaffen"

Finanzielle Unterstützung für "Gemeinsam Perspektive schaffen"

Gestern ereilte mich eine äußerst positive Mitteilung. Die Geschäftsführerin des RUN Thüringer Unternehmenslauf GmbH um Nadja Busse teilte mir mit, dass die GmbH mein Projekt "Gemeinsam Perspektive schaffen" finanziell unterstützen werde.

#unternehmenslauf

Dieses positive Resultat musste ich erst einmal realisieren! Weiterhin konnte ich Frau Busse von der RUN Unternehmenslauf GmbH auch Seitens des Projektes "Gemeinsam Perspektive schaffen" erfreulich berichten, das wir am 07.06.2017 beim RUN Thüringer Unternehmenslauf auch an den Start gehen werden. Jedoch mit wieviel Starter, das bleibt noch ein Geheimnis! Liebe Frau Busse, liebe RUN Thüringer Unternehmenslauf GmbH, eines kann ich Ihnen schon einmal versprechen, die Kinder des Jugendhauses MAXI in Erfurt werden es Ihnen danken!

Jede Spende zählt

Wenn auch dich dieses großartige Engagement  angesprochen hat, dann fass dir ein Herz und Spende:

Die Kinder des Jugendhauses MAXI in Erfurt danken es dir!


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Produkttest Mammut Rainspeed Ultralight HS Jacket

Produkttest Mammut Rainspeed Ultralight HS Jacket

Im April 2017 brachte die Firma Mammut eine brandneue 2 Lagen Wetterschutzjacke für schweiß-treibende Aktivitäten auf den Markt. Laut Hersteller gehört diese Jacke zu den leichtesten Regenjacken auf dem Markt. Es wurde hierbei eine neue Beschichtung verwendet, so das  die Feuchtigkeit auf der Oberfläche abfließen soll. Die Mammut Rainspeed Ultralight HS Jacket wurde speziell für das Trail Running   konzipiert. Ich habe die Jacke bei Regen und während der nasskalten Witterung beim K85 in Innsbruck getestet. Weiterhin habe ich einen Stark- Wasser- Test unter der Dusche durchgeführt um so die Jacke auf Ihre Eigenschaften zu überprüfen.

Technische Daten

Die Jacke zum Test wurde in der Größe L gewählt.

  • Schnitt: Athletic Fit
  • Taschen: 1 Brusttasche
  • Elastischer Saumabschluss 
  • Kapuze 
  • Reflektionslogo´s
  • Gewicht laut Hersteller 115g , nachgewogen 121g
  • Gewicht mit Jacke und Kompressionsbeutel 127g
  • Material GORE-TEX® Active-Stoff mit Shake Dry Oberfläche
  • Atmungsaktivität: RET < 3
  • 23.000mm Wassersäule 
  • 49g/m2 Dampfdurchlässigkeit
  • Membran: 100% Polytetrafluorethylen
  • Innenmaterial: 100% Polyamid; 

Die Jacke lässt sich durch den Athletic Fit Schnitt angenehm am Körper tragen. Sollten die Temperaturen kälter werden stellt das Tragen mehrerer Bekleidungsschichten unter der Jacke kein Problem dar. Das Mammut Rainspeed Ultralight HS Jacket ist außerdem sehr elastisch, was die Bewegungsfreiheit während der sportlichen Aktivität positiv unterstützt. Die Shake Dry Oberfläche ist so konzipiert, dass auftreffende Flüssigkeit sofort in Perlen- oder Tropfenform abfließt. Hinsichtlich des GORE-TEX® Active-Stoffes bleibt die Körperwärme an kalten Tagen in der Jacke, wobei durch die Membran ein wirklich guter Flüssigkeitstransfer nach Außen stattfindet. Die Kapuze der Jacke schmiegt sich angenehm an den Kopf und schließt gut ab, hierbei ist eine gute und solide Kapuzenform vorhanden. 23.000mm Wassersäule machen sich beim Test unter der Dusche positiv bemerkbar, hierbei kann man von 100% wasserdicht sprechen. Lediglich durch die konzentrierten Wasserstrahlen vom Duschkopf ist etwas Wasser unter meinem Kinn eingetreten. Dies würde in der Realität so nicht stattfinden. Bei der Taschenkonstruktion gilt es zu erwähnen, dass Diese genug Raum bildet um ein Mobiltelefon oder einen MP3- Player gut zu verstauen. 

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